Jeden Samstag werfen wir einen Blick über blatternet.de hinaus: “links und rechts!” stellt Artikel oder Webseiten vor, die ich während der Woche gefunden habe, und die ich mit Ihnen teilen möchte. Inspirierend, nachdenklich, spannend, überraschend, provokativ und in jedem Fall lesenswert!
- Seth Godin, ein Beststeller-Autor von Business-Büchern besonders über Marketing, hat in seinem sehr spannenden Blog eine Anleitung für das Lesen von Business-Büchern gegeben: “How to read a business book“. Er argumentiert, dass der Inhalt eines Business-Buches nur etwa 5% des gesamten Buches ausmacht, der Rest ist Motivation dazu, entsprechend zu handeln. Deshalb kann man sich auf die 5% konzentrieren, wenn und nur wenn man entschlossen ist, mindestens 3 Dinge in seiner Arbeit zu verändern. Wenn man ein Business-Buch einfach nur so durch liest, ist das verschwendete Zeit.
Seth Godin hat eine sehr direkte Art, also machen Sie sich gefasst, dass Sie in seinem Blog provoziert werden! Doch genau das regt immer wieder zum Nachdenken an! - Jarkko Laine gibt 28 Ideen, den Morgen zu würzen: “28 Ideas To Spice Up Your Mornings“. Eine schöne Sammlung von Ideen, was Sie vor, während und nach Ihrem Morgenritual tun könnten.
- Steve Pavlina beschäftigt sich auch mit Gewohnheiten, nämlich mit solchen, die man nicht täglich ausübt wie beispielsweise dreimal pro Woche Sport treiben: “How to Maintain Not-Quite-Daily Habits“. Er schlägt vor, diese nicht-täglichen Gewohnheiten eben doch zu täglichen zu machen oder statt dessen Platzhalter-Gewohnheiten einzubauen. Sie können also beispielsweise zu den Zeiten, wo Sie normalerweise Sport treiben würden, meditieren, ein Buch lesen, Tagebuch schreiben usw. Das ist nur eine Art, wie man nicht-tägliche Gewohnheiten trotzdem verankern kann. Mehr Ideen finden sich in dem Artikel.
- Und das Zückerchen der Wochen findet sich bei Rolf F. Katzenberger: “Schummeln ist gut!“. Eine sehr gut geschriebene Analyse über Regeln, deren Lücken und das Brechen von Regeln. Mehr möchte ich gar nicht schreiben, ausser: Lesen Sie den Artikel, es lohnt sich!


Sagen Sie auch ab und zu: “Wenn ich Zeit hätte, dann würde ich…”? Fragen Sie sich statt dessen lieber: “Was könnte ich in 15 Minuten erreichen?”. Vielleicht nicht viel. Doch stellen Sie sich vor, Sie würden 15 Minuten pro Tag einer bestimmten Sache, einem bestimmten Ziel widmen. Das ergibt in einem Jahr etwa 2.5 Arbeitswochen! Mit dieser Zeit können Sie endlich ein lang gehegtes Ziel erreichen. Also: Warten Sie nicht darauf, dass Sie plötzlich mehr Zeit haben (das werden Sie nie!), sondern schaffen Sie sich 15 Minuten pro Tag und starten Sie noch heute!