Schöne Festtage!

 Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen wunderschöne, ruhige, besinnliche und friedliche Festtage! Geniessen Sie diese Zeit trotz der allgemeinen Weihnachtshektik.

Gleichzeitig möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Treue bedanken. Ohne Sie wäre mein Blog nicht nur sinnlos, sondern würde mir auch überhaupt keinen Spass bereiten.

Mein Blog hatte dieses Jahr ein sehr grosses Wachstum zu verzeichnen (die Abonnenten haben sich seit dem 1. Januar 2008 etwa versiebenfacht und auch die Besucherzahlen steigen und steigen), aber ich weiss, dass mir einige von Ihnen seit Beginn (Oktober 2007) die Treue halten. Bei Ihnen möchte ich mich speziell bedanken.

Und wenn ich schon dabei bin: Rutschen Sie gut ins neue Jahr! Wenn Sie es wollen, dann wird 2009 ein sehr erfolgreiches Jahr! Es liegt nicht nur, aber zum grossen Teil ganz an Ihnen.

7 Dinge, die Ihre Produktivität blockieren

  1. Zu viel Effizienz
    Es wird Sie überraschen, den folgenden Satz auf meinem Blog zu lesen: Effizienz und Produktivität sind nicht alles.
    Alle meine Tipps sollen Ihnen zwar schon helfen, Ihre Produktivität zu erhöhen und effizienter zu arbeiten. Im Zentrum stehen aber der Inhalt, also Ihre Arbeit, Ihre Ziele, Ihre Wünsche, Ihre Träume und Ihre Visionen. Effizienz um ihrer Selbst willen mag Spass machen, aber schiesst am Ziel vorbei. Verkrampfen Sie sich nicht darauf, jedes Quäntchen Produktivität und Effizienz heraus zu pressen, sondern bleiben Sie locker. Denn ohne Lockerheit macht die Arbeit keinen Spass mehr.
  2. Zu viel Technologie
    Technische Hilfsmittel sind genau das und nicht mehr: Hilfsmittel, die Ihnen die Arbeit erleichtern sollen. Zu oft leben wir in Potentialen: Wir richten unsere Computer für jeden erdenklichen Fall ein und installieren bereits heute die Software für etwas, was wir frühestens morgen – oftmals aber gar nie -  brauchen. Konzentrieren Sie sich lieber auf die Lösung und nicht primär auf das Hilfsmittel.
  3. Durcheinander
    Chaos wird manchmal mit Kreativität gleich gesetzt. Ich habe nie daran geglaubt. Ein Durcheinander lenkt ab. Punkt.
    Keine Angst, das Gegenteil von einem Durcheinander ist nicht ein leerer Schreibtisch. Finden Sie lieber genau die Ordnung, die Sie unterstützt, Ihnen Arbeit abnimmt und vor allem nicht ablenkt.
  4. Offene Türen
    Wunderbar, wenn Ihre Tür immer offen steht. Damit setzen Sie ein gutes Zeichen gegenüber Ihren Kollegen, Mitarbeitenden und Kunden. Trotzdem sollten Sie ab und zu die Türe schliessen, damit Sie sich auch mal uneingeschränkt auf etwas fokussieren können.
    Vergessen Sie dabei die Türen im übertragenden Sinn nicht, nämlich alle Ablenkungen wie die Mailbenachrichtigung,  Telefonate oder das Radio. Schaffen Sie sich täglich eine Zeitspanne, wo sämtliche Ablenkungen eliminieren und Sie hoch konzentriert arbeiten können.
  5. Unendliche Aufgabenlisten
    Sehr lange Aufgabenliste drücken auf die Motivation. Täglich müssen Sie auf eine Liste schauen, die einfach kein Ende nehmen will. Wie viele Einträge Sinn machen, ist abhängig von der Flughöhe: Wenn Sie nach GTD arbeiten und nur nächste Schritte auf den Aufgabenlisten haben, dann können Sie durchaus 70, 100 oder mehr Aufgaben im Griff haben. Jede dieser Aufgaben können Sie in relativ kurzer Zeit erledigen. Wenn Sie hingegen für jede Aufgabe einen halben Tag brauchen, dann schreckt Sie eine so lange Liste nur ab. Sie werden ohnehin niemals alles schaffen. Streichen Sie alle sehr alten Einträge, delegieren Sie, so viel Sie können, und pflegen Sie Ihre Aufgabenliste öfters.
  6. Energiemangel
    Das ist wohl die härteste Blockade: Zu wenig Schlaf, schlechte Ernährung, kaum Bewegung, keine Rücksicht auf die natürlichen Rhythmen, viel Stress. Mittel- bis langfristig die Garantie auf eine Fahrkarte ins Burn-Out. Ich bin überzeugt, dass jede Stunde, die Sie in die Pflege Ihres Energiehaushalt investieren (z.B. indem Sie Sport treiben) mehrfach zurück kommt: Sie werden besser, aufmerksamer, schneller und produktiver arbeiten können, Ihnen macht die Arbeit mehr Spass, Sie haben das Gefühl, die Dinge im Griff zu haben, und Sie fühlen sich nicht ständig ausgepumpt.
  7. “Ich muss”/”ich sollte”
    Das Leben ist kein Kindergeburtstag. Die Arbeit schon gar nicht. Doch wenn Sie ständig “ich muss noch…” oder “ich sollte unbedingt…” denken, dann läuft etwas falsch. Ändern Sie lieber etwas, organisieren Sie sich neu, setzen Sie sich andere Ziele, sprechen Sie mit Ihrem Chef, geben Sie Arbeit ab, finden Sie Ihr Gleichgewicht oder ziehen Sie die Konsequenz und suchen Sie sich etwas Neues.

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