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	<title>einfach produktiv - Zeitmanagement &#124; Prokrastination &#124; Arbeitstechniken &#187; Erfolg</title>
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	<description>blatternet.de - einfach produktiv: Zeitmanagement leicht gemacht</description>
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		<title>Eine kurze Frage zur Wochenmitte</title>
		<link>http://www.blatternet.de/kurze-frage/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/kurze-frage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 05:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Genug]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht erst und schon gar nicht nur in Wirtschaftskrisen scheint mir eine Frage besonders wichtig zu sein, gerade auch in Bezug auf die eigene Arbeit und das eigene Zeitmanagement. Es ist eine ganz einfache Frage, über die ich aber stundenlang nachdenken kann und die mich häufig begleitet. Es ist die Frage: Wie viel ist genug? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst und schon gar nicht nur in Wirtschaftskrisen scheint mir eine Frage besonders wichtig zu sein, gerade auch in Bezug auf die eigene Arbeit und das eigene Zeitmanagement.<br />
<span id="more-5121"></span></p>
<p>Es ist eine ganz einfache Frage, über die ich aber stundenlang nachdenken kann und die mich häufig begleitet. Es ist die Frage:</p>
<blockquote><p>Wie viel ist genug?</p></blockquote>
<div class="divider"></div>
<ul>
<li>Wann habe ich genug gearbeitet?</li>
<li>Wann ist genug auf meiner Aufgabenliste?</li>
<li>Welche Aufgaben auf meiner Liste sind nicht wirklich nötig?</li>
<li>Welche Rollen/Verpflichtungen/Projekte/Aufgaben belasten mich nur noch, ohne dass sie mich meinen Zielen näher bringen?</li>
<li>Gilt Menge=Qualität?</li>
<li>Bringt mich ein weiterer Kurs/weiteres E-Book/Tool wirklich weiter?</li>
<li>Hilft mir die neuste Software wirklich, besser arbeiten zu können?</li>
<li>Wie viele Dinge &#8220;brauche&#8221; ich noch, damit ich genug habe?</li>
<li>Wo hören die Notwendigkeiten auf, wo beginnt der Komfort und wo der Luxus?</li>
<li>Wo beginnt der Komfort und Luxus, der nur noch Ballast ist?</li>
<li>Was ist nur Ballast und Kram, den ich loswerden möchte?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<div class="divider"></div>
<p>Auf diese Fragen hat mich ein Freund gebracht, der im Moment einen Kurs entwickelt und austestet, in dem es um die persönlichen Finanzen geht. Es geht in dem Kurs explizit nicht darum, was ich mit meinem Geld anfangen soll, sondern genau um solche Fragen wie &#8220;Wie viel ist genug?&#8221; oder &#8220;Wie finde ich finanzielle Entscheidungskriterien, die auch langfristig tragbar sind?&#8221; und vieles mehr.</p>
<p>Auch und besonders bei der Arbeit ist es wichtig, ab und zu mal inne zu halten und sich mit den grundlegenden Dinge beschäftigen. Die Antwort kann natürlich nur rein subjektiv sein und wird kaum endgültig sein. Umso wichtiger ist es, sich solche Fragen immer wieder zu stellen.</p>
<p>Zu diesen Fragen passt auch eine Geschichte im Blog von Leo Babauta um das Thema &#8220;<a href="http://zenhabits.net/miss/" target="_blank">Dinge verpassen</a>&#8220;.</p>
<p>Morgen beginnen die letzten 100 Tage dieses Jahres, was ich dank dem <a href="http://www.tempus.de/zeitplansystem/newsletter-anmeldung.html" target="_blank">Newsletter von Jörg Knoblauch</a> weiss. Nützen Sie diese Tage doch, um sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Es lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Lieblingszitate rund um Zeitmanagement und Produktivität</title>
		<link>http://www.blatternet.de/lieblingszitate/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/lieblingszitate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 03:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Monat habe ich Ihnen meine Motivationsecke vorgestellt. Heute habe ich noch etwas für Sie, nämlich meine Lieblingszitate rund um Zeitmanagement und Produktivität als kleines Video. Viel Spass! Sie können das Video auch in HD und dann sogar Vollbild anschauen. Ergänzung 12.9.2011: Auf Wunsch von Tanja Handl (siehe Kommentare) liste ich hier gerne die Zitate aus dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Monat habe ich Ihnen meine <a title="Was mich stärkt: Meine Motivationsecke" href="http://www.blatternet.de/motivationsecke/" target="_blank">Motivationsecke</a> vorgestellt. Heute habe ich noch etwas für Sie, nämlich meine <strong>Lieblingszitate rund um Zeitmanagement und Produktivität</strong> als kleines Video. Viel Spass!</p>
<div class='video_frame'><iframe class='youtube' style='height:379px;width:630px' src='http://www.youtube.com/embed/_62xW43ivvg?autohide=2&amp;controls=1&amp;disablekb=0&amp;fs=1&amp;hd=0&amp;loop=0&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0&amp;wmode=transparent' width='630' height='379' frameborder='0'></iframe></div>
<p><em>Sie können das Video auch in HD und dann sogar Vollbild anschauen.</em></p>
<div class="divider"></div>
<p><span class="highlight light"><em><strong>Bei der Gelegenheit: </strong>Wissen Sie genau, was Sie antreibt, motiviert und inspiriert?</em></span></p>
<p><span id="more-5109"></span></p>
<div class="divider"></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Ergänzung 12.9.2011: Auf Wunsch von Tanja Handl (siehe Kommentare) liste ich hier gerne die Zitate aus dem Video zum Geniessen und darüber Nachdenken auf.</em></span></p>
<blockquote><p>
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.</p>
<p><cite>- Lucius Annaeus Seneca</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
Zuerst bestimmen wir unsere Gewohnheiten, und dann bestimmen unsere Gewohnheiten uns.</p>
<p><cite>- John Dryden</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
Für Wunder muss man beten, für Veränderung aber arbeiten.</p>
<p><cite>- Thomas von Aquin</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
Good time-managers are decisive; poor time-managers are impulsive.</p>
<p><cite>- Mark Forster</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
For things to improve, you have to improve.
<p><cite>- Jim Rohn</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
It&#8217;s easy to be great, it&#8217;s hard to be consistent.</p>
<p><cite>- Steve Martin</cite></p>
</blockquote>
<blockquote><p>
Wir sind das, was wir immer wieder tun. Herausragende Leistungen sind keine einmalige Handlung, sondern eine dauerhafte Gewohnheit.</p>
<p><cite>- Aristoteles</cite></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Planen Sie noch oder tun Sie schon?</title>
		<link>http://www.blatternet.de/planen/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/planen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 07:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein beliebter Tipp im Zeitmanagement ist, Ziele zu setzen und diese dann genau durchzuplanen. Also zu fragen: Was muss ich tun, um mein Ziel zu erreichen? Welche Aktionen sind nötig? Daneben gibt es ja noch die ganzen Ansätze zur Zielerreichung wie SMART, PURE, CLEAR und viele mehr. Auch diese sagen: Mach einen Plan, um Dein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein beliebter Tipp im Zeitmanagement ist, Ziele zu setzen und diese dann genau durchzuplanen. Also zu fragen: Was muss ich tun, um mein Ziel zu erreichen? Welche Aktionen sind nötig?</p>
<p>Daneben gibt es ja noch die ganzen Ansätze zur Zielerreichung wie SMART, PURE, CLEAR und viele mehr. Auch diese sagen: Mach einen Plan, um Dein Ziel zu erreichen. Auch auf meiner Seite finden Sie diesen Tipp an der einen oder anderen Stelle.</p>
<p><strong>Doch ist dem wirklich so? Ist Planen wirklich so wichtig, um Ziel zu erreichen</strong>? Es gibt Indizien dafür, dass die Planung auch eher das Gegenteil bewirken kann.<br />
<span id="more-5098"></span></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Planen als Einstiegsdroge</h3>
<p><a href="http://www.hellomynameisblog.com/2010/05/6-ways-to-rally-without-being-ready.html" target="_blank">Scott Ginsberg</a> ist der Meinung:</p>
<blockquote><p>Planning is the gateway drug to procrastination.</p></blockquote>
<p><em>&#8220;Planen ist die Einstiegsdroge zur <a title="Videokurs: Wie Sie Ihren inneren Schweinehund zähmen können" href="http://www.blatternet.de/zeitmanagement-produkte/schweinehund-im-griff/" target="_blank">Aufschieberitis</a>.&#8221;</em></p>
<p>Er spricht dabei zwei Probleme an:</p>
<ol>
<li>Entscheidend ist nicht die Planung, sondern das Tun.</li>
<li>Wie können wir etwas planen, was wir ja noch nicht genau kennen?</li>
</ol>
<div class="divider"></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu 1.</span><br />
Meistens liegen unsere Schwierigkeiten gar nicht darin, dass wir etwas zu wenig durchgeplant haben. Sondern unsere Schwierigkeiten liegen darin, dass wir</p>
<ul>
<li>zu wenig</li>
<li>zu langsam</li>
<li>zu wenig entschlossen</li>
<li>zu zögerlich</li>
<li>zu spät</li>
</ul>
<p>handeln.</p>
<div class="divider"></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zu 2.</span><br />
Wenn wir uns ein neues Ziel setzen, können wir natürlich noch nicht genau wissen, wie wir dorthin gelangen. Unsere Zeit- und Aufwandsschätzung liegen deshalb häufig daneben &#8211; manchmal sind wir zu optimistisch, manchmal zu pessimistisch.</p>
<p>Planung gibt uns die Illusion, dass wir alles kontrollieren können. Und genau darin liegt die Falle. <strong>Wir müssen bereits jetzt Entscheidungen treffen über einen Prozess, der uns weitgehend unbekannt ist.</strong></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Gar nie mehr planen?</h3>
<p>Es geht hier nicht um Hetze oder unüberlegtes Tun. Es geht viel mehr darum, dass<strong> uns unser Planen oftmals am Tun hindert</strong>. Wir planen so lange, bis wir meinen, alles im Griff zu haben.</p>
<p><strong>Selbstverständlich gibt es Fälle, in denen eine Planung nicht nur angebracht, sondern absolut notwendig ist</strong>, etwa bei komplexen Projekten mit verschiedenen involvierten Mitarbeitenden. Doch in vielen Fällen und besonders dort, wo wir uns ein persönliches Ziel setzen wollen, ist weniger oftmals mehr.</p>
<div class="divider"></div>
<h3>Wo ist der Kompromiss?</h3>
<p>Ich bin nicht sicher, ob es ganz ohne Planung wirklich geht. Aber ich sehe den Punkt von Scott Ginsberg. Was könnte also die Lösung sein?</p>
<p><strong>Die Lösung liegt in der rollenden Planung.</strong> Ich überlege mir die nächsten vielleicht zwei bis drei Schritte, aber mehr nicht. Wenn es ein grösseres Projekt ist, dann überlege ich mir vielleicht noch den groben Zeitrahmen, also bis wann das Ding fertig sein soll. Das funktioniert, weil ich</p>
<ul>
<li>mir die Zeit selbst(ständig) einteilen kann;</li>
<li>viel Freiraum habe;</li>
<li>wenig direkt für Kunden arbeite (abgesehen von <a title="Seminare zu Zeitmanagement" href="http://www.blatternet.de/trainings-und-mehr/seminare/" target="_blank">Seminaren</a> und <a title="Trainings zu Ihrem Zeitmanagement" href="http://www.blatternet.de/trainings-und-mehr/trainings/" target="_blank">Trainings</a>), sondern <span style="text-decoration: underline;">heute</span> Produkte und Konzepte entwickle, die Sie <span style="text-decoration: underline;">morgen</span> kaufen können;</li>
<li>keine Mitarbeiter habe;</li>
<li>weiss, was ich will.</li>
</ul>
<p>Ich arbeite im Moment an einem grösseren Projekt und habe rasch gemerkt: Meine Pläne sind sehr schnell völlig überholt:</p>
<p><em>In dem Projekt gibt es Dinge und Ideen, die zuerst etwas reifen müssen, dann muss ich Ideen weiterentwickeln &#8211; was häufig mehr Zeit braucht, als erwartet -, dann habe ich vielleicht mal einen Tag, an dem ich nicht so viel produziere wie sonst usw.</em></p>
<p>Deshalb habe ich mir hier bewusst den Stress der Planung und den Druck des Plans genommen.</p>
<p>Hingegen setze ich mir Handlungsziele &#8211; wie das Stefan Frädrich kürzlich in einem <a title="Ziele sind Quatsch" href="http://www.stefan-fraedrich.de/blog/ziele-sind-quatsch" target="_blank">sehr guten Artikel</a> auch empfohlen hat.</p>
<p>Ein Beispiel:<br />
<em>Ich stehe recht früh auf und nutze die ersten Stunden für mein Morgenritual und zum Schreiben. Wenn ich diese Handlungen täglich durchführe, dann weiss ich, dass ich es schaffe, meine Artikel und sonstigen Dinge zu schreiben, ohne mir ein Ziel von beispielsweise 1000 Wörtern am Tag setzen zu müssen.</em></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Was ist Ihre Meinung dazu?</h3>
<p>Dieser Artikel ist eher ein lautes Nachdenken, als ein Tipp für alle Fälle. Deshalb bin ich sehr an Ihren Kommentaren interessiert.</p>
<p><strong>Wie klingt das in Ihren Ohren? Was denken Sie dazu?</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/53807034@N05/5892528181/in/photostream/" target="_blank">hmomoy</a></em></p>
<p style="text-align: right;">
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitmanagement ist Fokus: Eine kraftvolle Frage gegen Ablenkungen</title>
		<link>http://www.blatternet.de/zeitmanagement-ist-fokus/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/zeitmanagement-ist-fokus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 05:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Frage]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir lassen uns oft und leider oft auf gerne ablenken. Hier rasch ins Internet, dort kurz die E-Mail checken, hier ein Schwätzchen, dort ein Päuslein. Aber: Zeitmanagement ist Fokus. Ablenkungen können sehr hinderlich sein, nämlich wenn wir vor der Arbeit flüchten und um jeden Preis vermeiden wollen, unsere Aufgaben zu erledigen. Freilich ohne Erfolg: Tun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lassen uns oft und leider oft auf gerne ablenken. Hier rasch ins Internet, dort kurz die E-Mail checken, hier ein Schwätzchen, dort ein Päuslein. Aber: <strong>Zeitmanagement ist Fokus.</strong></p>
<p>Ablenkungen können sehr hinderlich sein, nämlich wenn wir vor der Arbeit flüchten und um jeden Preis vermeiden wollen, unsere Aufgaben zu erledigen.</p>
<p>Freilich ohne Erfolg: Tun müssen wir sie meistens ja dann doch. Lernen Sie heute die eine Frage kennen und schätzen, die Sie wieder zurück auf die Spur bringt.<br />
<span id="more-4995"></span></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Gute vs. schlechte Ablenkungen</h3>
<p>Nicht jede Ablenkung ist schlecht. Es ist sehr wichtig zwischen <strong>guten</strong>, positiven, stärkenden Ablenkungen und <strong>schlechten</strong>, negativen, energieraubenden Ablenkungen zu unterscheiden.</p>
<div class="info">
<div class="message_box_content"><strong>Pausen sind wichtig</strong>. Ohne Pause können wir nicht den ganzen Tag unsere Leistung abrufen, zu der wir fähig sind. <strong>Ein kurzer Schwatz im Büroflur ist wichtig</strong>, motiviert, hilft der Teambildung und macht einfach Freude. Auch <strong>ein</strong> <strong>Tagtraum hilft bei der Regeneration</strong> und sogar <strong>das planlose Surfen macht Spass</strong>.</div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p>All diese Dinge weder gut noch schlecht. Es kommt allein auf die Dosis und auf die Art an.</p>
<blockquote><p>Eine 3-minütige Pause, an der man am offenen Fenster steht und tief durchatmet und einem Tagtraum nachhängt, lädt die Batterien sehr schnell auf. 20 Minuten vor dem Computer sitzen bleiben und den neusten Klatsch im Internet lesen, lädt die Batterien nicht auf und kann sogar (emotionale) Energie kosten.</p></blockquote>
<p>Also: Pausen, Entspannung, Batterien aufladen sind nicht nur sehr gut, sondern <strong>essentiell</strong>, um produktiv arbeiten zu können und zu Höchstleistungen aufzufahren.</p>
<div class="divider"></div>
<h3>Die kraftvolle Frage gegen Ablenkungen</h3>
<p>Ablenkungen um ihrer selbst Willen hingegen rauebn Energie, bringen Sie von Ihren <a title="So definieren Sie Ziele auch ohne SMART" href="http://www.blatternet.de/so-definieren-sie-ziele-auch-ohne-smart/" target="_blank">Zielen</a> weg und tun nur das, wofür sie eben stehen: Sie lenken ab. Sie lenken vom Wichtigen, vom Positiven ab.</p>
<p>Genau aus diesem Grund hängt bei mir an der Wand &#8211; neben ein paar anderen motivierenden Sprüchen und meine wichtigsten Ziel &#8211; ein Sprüchlein:</p>
<blockquote><p>Is what you&#8217;re doing right now consistent with your #1 goal?</p></blockquote>
<p><em>(auf Deutsch: &#8220;Stimmt das, was Sie im Moment tun, mit Ihren wichtigsten Ziel überein?&#8221;)</em></p>
<p>Diese Frage habe nicht ich erfunden, sondern der sehr inspirierende, kreative und vielschreibende <a title="Webseite von Scott Ginsberg" href="http://www.hellomynameisscott.com" target="_blank">Scott Ginsberg</a>. Die Frage ist immer wieder mal auf seinem <a title="Blog von Scott Ginsberg" href="http://www.hellomynameisblog.com" target="_blank">Blog</a> zu finden, beispielsweise hier: <a title="Sticky Note Your Way to Success" href="http://www.hellomynameisblog.com/2007/01/sticky-note-your-way-to-success-part-1.html " target="_blank">Sticky Note Your Way to Success</a></p>
<p>Eine einfache, kurze Frage, die mich immer wieder an das erinnert, was mir wirklich wichtig ist, und die mir hilft, mich nicht in Nebensächlichkeiten zu verlieren oder mich von der Hektik anstecken zu lassen.</p>
<p><span class="highlight light"><em><strong>Bei der Gelegenheit: </strong>Welche Fragen stellen Sie sich selbst? Nützen sie Ihnen?</em></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Visualisieren Sie Ihren Fortschritt</title>
		<link>http://www.blatternet.de/fortschritt/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/fortschritt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 06:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenritual]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gilt natürlich besonders beim Ändern von Gewohnheiten. Nur wenn wir eine neue Gewohnheit täglich einüben, wird sie überhaupt zur Gewohnheit. Heute stelle ich ein kleines, aber feines Instrument vor, das Sie unterstützt beim Ändern von Gewohnheiten. Den Erfolg visualisieren Als ich mein Morgenritual getestet habe, habe ich mir gesagt: Ich werde es wohl noch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="highlight">Durchhaltevermögen schlägt immer heroische Einzelaktionen.</span> Das gilt natürlich besonders beim Ändern von Gewohnheiten. Nur wenn wir eine neue Gewohnheit täglich einüben, wird sie überhaupt zur Gewohnheit.</p>
<p>Heute stelle ich ein kleines, aber feines Instrument vor, das Sie unterstützt beim Ändern von Gewohnheiten.<br />
<span id="more-4923"></span></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Den Erfolg visualisieren</h3>
<p>Als ich mein Morgenritual getestet habe, habe ich mir gesagt:</p>
<blockquote><p>Ich werde es wohl noch schaffen, eine einzige Woche mein Morgenritual auszutesten, um zu sehen, ob es zu mir passt. Das ist doch machbar!</p></blockquote>
<p>Damit ich meinen Fortschritt sehen, habe ich an mein Whiteboard <strong>einen ganz simplen Kalender</strong> gehängt. Jeden Tag, an dem ich mein Morgenritual durchgeführt habe, habe ich dann einfach <strong>abgestrichen</strong>. Mein Ziel: <strong>Ende Woche sind alle Tage abgestrichen.</strong></p>
<p>Ich habe es geschafft. Auch dank diesem kleinen Hilfsmittel. Was ist passiert?</p>
<ul>
<li>Ich hatte eine visuelle Erinnerung an mein Ziel immer vor Augen.</li>
<li>Immer wenn ich darauf schaute, war ich stolz und zufrieden, je länger die Kette an &#8220;erfolgreichen&#8221; Tagen wurde.</li>
<li>Ich wollte um jeden Preis eine Lücke vermeiden. Selbst wenn ich nicht so Lust hatte, meine Gewohnheit einzuüben, hat mir das eine zusätzliche Motivation gegeben.</li>
</ul>
<div class="divider"></div>
<h3>Diese Hilfsmittel helfen Ihnen beim Visualisieren Ihres Erfolges</h3>
<p>Es gibt spezielle Webseiten, wo Sie Ihre Fortschritte festhalten können (z.B. <a title="Joes Goals" href="http://www.joesgoals.com/" target="_blank">Joe&#8217;s Goals</a>). Die haben allerdings einen Nachteil: <strong>Sie sehen Ihren Fortschritt nur, wenn Sie sich aktiv werden und sich einloggen.</strong></p>
<p>Viel einfacher und wirksamer ist es, wenn Sie Ihren Fortschritt ständig vor Augen haben. <strong>Hängen Sie deshalb lieber einen Kalender an die Wand und streichen Sie jeden erfolgreichen Tag &#8220;von Hand&#8221; ab. </strong></p>
<p>Wie kommen Sie aber an solch einen Kalender?</p>
<ul>
<li>Vielleicht haben Sie schon einen <strong>Monatskalender an der Wand</strong>. Machen Sie für jeden erfolgreichen Tag einen Punkt oder streichen Sie den Tag ab.</li>
<li>Sie können auch ganz einfach und unkompliziert einen Kalender <strong>selbst ausdrucken</strong>. Das geht in allen Kalender-Programmen, z.B. in Outlook oder in iCal.</li>
<li>Sie <strong>erstellen selbst ein Muster</strong>. Das geht recht einfach in einer Tabellenkalkulation: Sie tragen die Wochentage oder das Datum in eine Zeile. Dann noch einen Rahmen um jeden Tag und die darunter liegende Zelle. Dann können Sie die Zelle unterhalb des Datum ausmalen oder abkreuzen.</li>
</ul>
<p>Als Alternative können Sie auch einfach Ihr Kalenderprogramm nutzen, z.B. Outlook oder iCal. Tragen Sie dann für jeden erfolgreichen Tag einen ganztägigen Termin mit beispielsweise dem Titel &#8220;Erfolg!&#8221; oder &#8220;Mission erfüllt&#8221; ein. Sie können mit Outlook und der bedingten Formatierung diesem Termin dann auch eine spezielle Farbe geben.</p>
<p>Falls Sie nicht wissen, was die bedingte Formatierung ist, dann googlen Sie danach. Oder informieren Sie sich über meinen Kurs &#8220;<a title="Erfolgreiches Zeitmanagement mit Outlook 2010" href="http://www.blatternet.de/zeitmanagement-produkte/zeitmanagement-outlook-2010/" target="_blank">Erfolgreiches Zeitmanagement mit Outlook 2010</a>&#8220;. Dort wird diese Funktion ausführlich vorgestellt.</p>
<p><span class="highlight light"><em><strong>Bei der Gelegenheit: </strong>Was können Sie in 15 Minuten erreichen? Und wenn Sie JEDEN TAG 15 Minuten einem einzigen Ziel widmen?</em></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>So definieren Sie Ziele auch ohne SMART</title>
		<link>http://www.blatternet.de/so-definieren-sie-ziele-auch-ohne-smart/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/so-definieren-sie-ziele-auch-ohne-smart/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 13:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Knoblauch]]></category>
		<category><![CDATA[Zieldefinition]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blatternet.de/?p=4860</guid>
		<description><![CDATA[Haben Sie für sich herausgefunden, dass für Sie Ziele funktionieren, dann lernen Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre Ziele erfolgsversprechend definieren. Vergessen Sie SMART. Ziele müssen machbar sein; messbar sein. Punkt. Darin ist alles enthalten, was Sie brauchen. Das ist Wischi-Waschi und höchstens ein frommer Wunsch. Das ist machbar und messbar. Und erfüllt alle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie für sich herausgefunden, dass für Sie <a title="Über Ziele, Hermann Scherer und Esel" href="http://www.blatternet.de/ziele-hermann-scherer-und-esel/" target="_blank">Ziele funktionieren</a>, dann lernen Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre <strong>Ziele erfolgsversprechend definieren</strong>.</p>
<p><span id="more-4860"></span></p>
<p>Vergessen Sie <a title="Wie setze ich mir SMARTe Ziele?" href="http://www.blatternet.de/ziele/" target="_blank">SMART</a>. Ziele müssen</p>
<ul>
<li><strong>machbar </strong>sein;</li>
<li><strong>messbar </strong>sein.</li>
</ul>
<p>Punkt. Darin ist alles enthalten, was Sie brauchen.</p>
<div class="divider"></div>
<div class="error">
<div class="message_box_content">&#8220;Ich sollte mehr Sport treiben.&#8221;</div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p>Das ist Wischi-Waschi und höchstens ein frommer Wunsch.</p>
<div class="divider"></div>
<div class="success">
<div class="message_box_content">&#8220;Ich jogge ab morgen jeden Wochentag 15 Minuten nach dem Aufstehen, so dass ich in einem Monat 30 Minuten durchlaufen kann.&#8221;</div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p>Das ist <span style="text-decoration: underline;">machbar </span>und <span style="text-decoration: underline;">messbar</span>. Und erfüllt alle SMART-Standards.</p>
<div class="divider"></div>
<p>Weniger ist mehr. Merken Sie sich nur eins:</p>
<blockquote><p>Ziele müssen machbar und messbar sein.<br />
<em></em></p></blockquote>
<p><em>Diese vereinfachte Form der Zieldefinition habe ich von <a title="Webseite von Jörg Knoblauch" href="http://www.joergknoblauch.de/" target="_blank">Jörg Knoblauch</a> übernommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über Ziele, Hermann Scherer und Esel</title>
		<link>http://www.blatternet.de/ziele-hermann-scherer-und-esel/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/ziele-hermann-scherer-und-esel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 06:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Esel]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Scherer]]></category>
		<category><![CDATA[Scherer]]></category>
		<category><![CDATA[Seiwert]]></category>
		<category><![CDATA[Tracy]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Hermann Scherer, der Vorkämpfer gegen jegliches Mittelmass, hat in seinem neusten Newsletter einen interessanten Artikel geschrieben: &#8220;Warum wir uns keine hohen Ziele setzen&#8221; (Seite 5 unten). Dort zitiert er eine Studie &#8211; leider ohne genaue Quellenangabe - , die die fünfzig grössten Unternehmen im Dow Jones analysiert hat. Lesen Sie, was das für Ihre Ziele heisst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Webseite von Hermann Scherer" href="http://www.hermannscherer.de/" target="_blank">Hermann Scherer</a>, der Vorkämpfer gegen jegliches Mittelmass, hat in seinem <a href="http://www.hermannscherer.de/files/NL_032.pdf" target="_blank">neusten Newsletter</a> einen interessanten Artikel geschrieben: <strong>&#8220;Warum wir uns keine hohen Ziele setzen&#8221;</strong> (Seite 5 unten).</p>
<p>Dort zitiert er eine Studie &#8211; leider ohne genaue Quellenangabe - , die die fünfzig grössten Unternehmen im Dow Jones analysiert hat.</p>
<div class="info">
<div class="message_box_content">Laut dieser Studie verstehen <strong>nur 37 Prozent</strong> der Befragten genau, was ihr Unternehmen erreichen will und weshalb. Nur<strong> 20 Prozent</strong> sind begeistert von den Zielen ihres Teams und ihres Unternehmens. Und genau so wenige &#8211; <strong>20 Prozent</strong> &#8211; sagten, ihre Aufgaben seien auf die Ziele ihres Teams und des Unternehmens ausgerichtet.</div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p> Lesen Sie, was das für Ihre Ziele heisst und was diese Zahlen mit einem Esel zu tun haben.<br />
<span id="more-4854"></span></p>
<div class="divider"></div>
<h3>Das ungenutzte Potential</h3>
<p>Die eben erwähnten Zahlen sind die drei Schlüsselzahlen aus der Studie. Hermann Scherer zitiert noch weitere Zahlen im Newsletter, die für uns hier weniger wichtig sind. Viel wichtiger ist seine Schlussfolgerung: Scherer schliesst daraus, dass in diesen Unternehmen &#8211; immerhin gehören die zu den grössten Unternehmen der Welt! &#8211; <strong>ein riesiges Potential brach liegt.</strong> Oder im Umkehrschluss:</p>
<blockquote><p>&#8220;So viel Platz ist da oben in der Spitze!&#8221;</p></blockquote>
<p>Das sind denkwürdige Zahlen. Mir fallen zwei Interpretationsmöglichkeiten ein:</p>
<ol>
<li>Wer sich einigermassen schlaue Ziele setzt und konsequent danach strebt, kann nur auf die Erfolgsstrasse einbiegen. So ähnlich sieht es offenbar auch Scherer.</li>
<li>Ziele sind vielleicht doch nicht so wichtig und erfolgreich wie immer angenommen.</li>
</ol>
<p>Die zweite Variante mag die etwas pessimistischere sein. Damit würde ich mich auch gegen ziemlich grosse und bekannte Produktivitätstrainer wie Lothar Seiwert oder Brian Tracy wenden. Schliesslich gelten ja Ziele als wichtiges Element zu mehr Produktivität, auch wenn die <a title="Helfen Ziele wirklich?" href="http://www.blatternet.de/helfen-ziele-wirklich/" target="_blank">Begründungen dafür häufig nicht stimmen</a>.</p>
<p><strong>Vielleicht müssen wir einfach von den Rezepten und Methoden für alle wegkommen</strong>. Ich persönlich bin zwar auch überzeugt:</p>
<ul>
<li>Ziele sind ein wichtiges Element zum produktiven Arbeiten.</li>
<li>Ziele motivieren, treiben voran, helfen der Effektivität und auch der Effizienz.</li>
<li>Erfolgreiche Menschen haben Ziele und verfolgen diese Ziele aktiv.</li>
</ul>
<p>Aber gleichzeitig glaube ich auch:</p>
<ul>
<li><strong>Nicht jeder braucht Ziele</strong>. Ziele entfalten ihre Wirkung besonders dann, wenn man viel Freiraum hat und nutzen kann. Das haben jedoch längst nicht alle von uns.</li>
</ul>
<div class="divider"></div>
<h3>Ziele und Motivation</h3>
<p>Wir können uns auf zwei Arten motivieren: Über die <strong>intrinsische</strong> oder die <strong>extrinsische</strong> Motivation. Verkürzt gesagt:</p>
<ul>
<li>Läuft der Esel, weil ihm eine Karotte vor der Nase baummelt, ist er extrinsisch motiviert.</li>
<li>Läuft der Esel, weil er laufen will, ist er intrinsisch motiviert.</li>
</ul>
<p>Die intrinsische Motivation ist die Leidenschaft, das innere Feuer. Sie ist häufig nachhaltiger und erfolgsversprechender.</p>
<p><strong>Doch wie ist die Realität?</strong></p>
<p><em>Gibt es nicht viele Menschen, die nur arbeiten, um ihre Freizeit finanzieren zu können? Vielleicht machen sie ihren Job ganz gerne, doch ohne grosse Leidenschaft. Gibt es nicht auch viele Menschen, die sich gerne sagen lassen, was sie tun sollen und das dann so tun?</em></p>
<p>Das sage ich völlig wertfrei als Beobachtung. Nur darf nicht vergessen werden: <strong>Menschen, die ihren Beruf als eine Art Berufung sehen und leidenschaftlich gerne arbeiten, sind wohl in der Minderheit. Dieser Minderheit helfen Ziele zweifellos.</strong></p>
<p>Den anderen Menschen, deren Arbeit einfach &#8220;nur ein Job&#8221; ist, helfen Ziele vermutlich nicht allzu viel. Wozu auch? Sie tun das, was ihnen gesagt wird. Sie tun es vielleicht sogar gerne und sind zufrieden &#8211; keine Frage. Aber <strong>sie definieren sich nicht über die Arbeit</strong>. Ziele kennen sie nur aus dem Mitarbeitergespräch. Und die sind erst noch &#8220;befohlen&#8221; und selten ausgehandelt.</p>
<div class="divider"></div>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>So nützlich ich das Instrument der Ziele finde, denke ich doch, dass man es mit Augenmass nutzen soll. Wer schneller an die Spitze kommen will, hat damit ein sehr nützliches Instrument in der Hand. Wer jedoch nicht will, dem nützen Ziele nicht nur nichts, sondern demotivieren ihn vielleicht sogar noch.</p>
<p>Das ist auch die Erfahrung, die ich in meinen <a href="http://www.blatternet.de/trainings-und-mehr/" target="_blank">Seminaren</a> mache. Wer freiwillig kommt, will etwas verändern und lernt gerne etwas über Ziele und Zeitmanagement. Es gibt jedoch immer einige Teilnehmer, die kommen auf &#8220;sanften Druck&#8221; vom Chef oder weil die ganze Abteilung ins Seminar gehen &#8220;darf&#8221;. Das sind häufig Menschen, die sich nicht unbedingt über ihre Arbeit definieren und deren Begeisterung sich in Grenzen hält. Hier ist der Lerneffekt &#8211; sagen wir mal &#8211; suboptimal.</p>
<p><strong>Spreche ich mich hier also für oder gegen das Setzen von Zielen aus? Na, ganz klar: Für beides.</strong></p>
<p>Wer mich kennt, weiss: Ich wehre mich mich dagegen, neue Dinge sofort abzulehnen. <strong>Ich rate immer zu Experimenten</strong> und zum Sammeln von eigenen Erfahrungen. <strong>Gleichzeitig glaube ich nicht an universelle Instrumente und Patentlösungen</strong>. Deshalb wende ich ein Instrument lieber mit Augenmass an &#8211; was auch heissen kann, es eben nicht anzuwenden.</p>
<div class="notice">
<div class="message_box_content">Also: <strong>Ziele setzen <span style="text-decoration: underline;">kann</span> Ihre Produktivität massiv steigern. Probieren Sie es während mindestens einem halben Jahr aus! Funktionieren Ziele in Ihrem Fall nicht, dann lassen Sie sie getrost weg und lesen Sie beispielsweise den Artikel &#8220;<a title="The best goal is no goal" href="http://zenhabits.net/no-goal/" target="_blank">The best goal is no goal</a>&#8221; von Leo Babauta.</strong></div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<div class="divider"></div>
<p><em>P.S.: Nebenbei: Hermann Scherer argumentiert in seinem Artikel, dass die allermeisten Menschen nach Mittelmass streben. Deshalb sei der Wettbewerb bei den realistischen Zielen am schärfsten und damit auch der Zeit- und Energieaufwand. Und wieder im Umkehrschluss: Es ist leichter das Unrealistische zu erreichen, als das Realistische. Spannender Gedanke!</em></p>
<p><em><span>P.P.S.: Sind Sie an einem wirklich interessanten Newsletter &#8211; <a title="Newsletter von blatternet.de" href="http://www.blatternet.de/listen/newsletter/" target="_blank">neben dem von blatternet.de</a> :-) &#8211; interessiert, dann <a href="http://www.hermannscherer.de/newsletter/bestellen.htm" target="_blank">abonnieren Sie</a> den von Hermann Scherer. Immer lesenswert!</span></em></p>
<p style="text-align: right;"><em><span>Foto von <a title="Goal Setting" href="http://www.flickr.com/photos/angietorres/4564135255/" target="_blank">angietorres</a></span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>links und rechts &#8211; 11. Juni 2011: Über Erfolg</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 06:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[links und rechts]]></category>
		<category><![CDATA[links und rechts!]]></category>
		<category><![CDATA[speedlinking]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute kurz und knapp, dafür umso spannender: What are you doing to feel uncomfortable? Joel Gascoigne argumentiert mit Seth Godin, dass vor jedem Allzeit-Hoch zuerst ein Tief ansteht. Will man also ein lokales Maximum an Leistung oder Erfolg noch übertreffen, wird&#8217;s zuerst ungemütlich. Sprich: Raus aus der Komfortzone. Was gute Zeitmanager auszeichnet Mein geschätzter Kollege ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="info">
<div class="message_box_content"><em>Mit &#8220;links und rechts&#8221; werfen wir einen Blick über blatternet.de hinaus.“<a title="Alle links und rechts auf blatternet.de" href="http://www.blatternet.de/category/linksundrechts/">links und rechts!</a>” zeigt, was sonst noch im Web läuft. Inspirierend, nachdenklich, spannend, überraschend, provokativ und in jedem Fall lesenswert!</em></div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p>Heute kurz und knapp, dafür umso spannender:</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://joel.is/post/6211105959/what-are-you-doing-to-feel-uncomfortable" target="_blank">What are you doing to feel uncomfortable?</a></span></h3>
<p><strong>Joel Gascoigne</strong> argumentiert mit Seth Godin, dass vor jedem Allzeit-Hoch zuerst ein Tief ansteht. Will man also ein lokales Maximum an Leistung oder Erfolg noch übertreffen, wird&#8217;s zuerst ungemütlich. Sprich: Raus aus der Komfortzone.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.zeitblueten.com/news/3848/zeitmanager/" target="_blank">Was gute Zeitmanager auszeichnet</a></span></h3>
<p>Mein geschätzter Kollege <strong>Burkhard Heidenberger</strong> erklärt, was gute Zeitmanager auszeichnet und anders machen. 11 spannende Punkte!</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.feelgooder.com/twenty-four-best-practices-of-successful-people/" target="_blank">Twenty-Four Best Practices of Successful People</a></span></h3>
<p>Auch <strong>Barry Demp</strong> zeigt, was erfolgreiche Menschen tun. Keine Techniken oder Methoden, sondern eher Verhaltensweisen, die zum Erfolg verhelfen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Geschichte von der Abwesenheitsnachricht</title>
		<link>http://www.blatternet.de/abwesenheitsnachricht/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 05:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Premium-Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Abwesenheitsnachricht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
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		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Outlook]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Urlaubszeit naht. Und damit auch wieder die Zeit der Abwesenheitsnachrichten. Unglaublich, was man da alles entdeckt: Nachrichten ohne Anrede, voll Rechtschreibfehler und sehr unsorgfältig formuliert. Dabei ist diese Nachricht meine Visitenkarten während des Urlaubes. Alle, die mir eine E-Mail schreiben, erhalten sie. Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, meine Abwesenheitsnachricht etwas umzuformulieren und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Urlaubszeit naht. Und damit auch wieder die Zeit der Abwesenheitsnachrichten. Unglaublich, was man da alles entdeckt: Nachrichten ohne Anrede, voll Rechtschreibfehler und sehr unsorgfältig formuliert. <strong>Dabei ist diese Nachricht meine Visitenkarten während des Urlaubes</strong>. Alle, die mir eine E-Mail schreiben, erhalten sie.</p>
<p>Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, meine Abwesenheitsnachricht etwas umzuformulieren und erstaunliche Ergebnisse erzielt.</p>
<p><span id="more-4824"></span>Neben den üblichen Dingen stehen dort nämlich folgende Sätze:</p>
<blockquote><p><em>Produktives Arbeiten ist eine Abfolge von Spannung und Entspannung. Beide sind gleich wichtig, im Moment widme ich mich dem letzteren.</em></p>
<p><em>Wenn Ihr Anliegen nicht warten kann, dann schicken Sie mir Ihre E-Mail erneut, aber dieses Mal mit dem Wort &#8220;</em><strong><em>dringend</em></strong><em>&#8221; im Betreff oder im Text und schon wird sie an meine Ferien-Mailadresse weitergeleitet.</em></p></blockquote>
<p>Dazu müssen Sie wissen, dass ich keine Mitarbeiter habe, also ein Ein-Mann-Betrieb bin. Alles läuft über mich. Ganz abkapseln von der Welt ist daher schwierig.</p>
<p>Aber ich lese im Urlaub ausschliesslich meine Ferien-Mailadresse, die ich nicht bekannt gebe. Der Sinn ist nämlich schon, dass der Absender den zusätzlichen Schritt tun und sich bewusst überlegen muss: <strong>Ist meine E-Mail wirklich dringend?</strong></p>
<p>Das Ergebnis? Ein Beispiel: In meinem vorletzten Urlaub habe ich in zwei Wochen genau <strong>2 (zwei!) dringende E-Mails</strong> erhalten:</p>
<div class="info">
<div class="message_box_content">
<ul>
<li>Die erste E-Mail war von einem Freund, der die Idee witzig fand und ausprobieren wollte, ob das tatsächlich klappt.</li>
<li>Die zweite E-Mail war von einem Kunden, dem ich kurz vor meinem Urlaub ein Konzept für ein Seminar geschickt hatte mit der Bitte, mir doch mit dem Wort &#8220;dringend&#8221; im Betreff zurück zu schreiben, damit ich seine Meinung dazu auch im Urlaub sehe.</li>
</ul>
</div>
<div class="clearboth"></div>
</div>
<p>Alle anderen E-Mail &#8211; und das waren hunderte &#8211; waren nicht dringend. Wohlgemerkt: <strong>Nicht aus meiner Sicht! Sondern aus der Sicht der Absender.</strong></p>
<p>Ich fand das mehr als erstaunlich. Ich hatte erwartet, dass nur sehr wenige E-Mails dringend sind. Aber gleich so wenige?</p>
<p>Nun, in meiner Arbeit als Produktvititätstrainer treten natürlich nur wenige dringende Dinge auf. Das liegt in der Natur meiner Arbeit. Trotzdem hätte ich laufend meine E-Mails im Auge behalten können. Was wäre der Preis gewesen? Ein &#8220;halber&#8221; Urlaub: Keine richtige Erholung und doch keine richtige Arbeit. <strong>Zweimal eine halbe Sache ergibt meistens gar nichts.</strong></p>
<p>Mein Fazit:</p>
<ul>
<li><strong>Nicht alles, was dringend ist, ist wirklich dringend</strong> &#8211; auch nicht aus Sicht des Absenders.</li>
<li><strong>Wir meinen häufig, es geht nicht ohne uns und zahlen einen hohen Preis</strong>: Halbpatziger Urlaub, keine Pausen, zu wenig Schlaf. Meistens lohnt es sich, darüber nochmals sehr genau nachzudenken.</li>
<li><strong>Ich kann nur eine hohe Leistung abrufen, wenn ich mich selbst regelmässig stärke</strong>. Ohne vollen Tank komme ich nicht weit. Deshalb sind nicht nur die Aufgabenlisten und der Terminkalender wichtig, sondern auch und besonders meine Energie und mein Ausgleich. Deshalb mache ich im Urlaub nur eins: Urlaub.</li>
</ul>
<p>Ausnahmen gibt es immer. Schliesslich bestätigen die die Regel. Bevor Sie aber zu leichtfertig den Urlaub auch noch teilweise der Arbeit widmen, würde ich mir genau überlegen, was der Preis dafür ist und lieber für einen guten Ersatz sorgen.</p>
<p>Zum Schluss noch eine weitere (wahre) Geschichte aus dem Leben: Ein Freund von mir hatte auch das Gefühl, er müsse sein Geschäftshandy im Urlaub immer laufen lassen und regelmässig E-Mails beantworten. Was passierte? <strong>Er musste ab und zu einen Urlaub unterbrechen</strong>, um an eine sehr wichtige und dringende Sitzung irgendwo in der Welt zu gehen (die Reise übernahm natürlich die Firma). Irgendwann hat er beschlossen, im Urlaub wirklich Urlaub zu machen. Die Folge? Es passiert, was passieren musste: Nichts. Er war dann einfach nicht erreichbar und die Firma hat bei Bedarf auf einen anderen Mitarbeiter zurück gegriffen.</p>
<div class="divider"></div>
<div class="framed_box">
<div class="framed_box_content">
<h3>Nur für Mitglieder: So erstellen Sie eine sinnvolle Abwesenheitsnachricht</h3>
<p><a href="http://blatternet.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2011/03/blatternetPREMIUMSchatten150x140.png"><img class="alignright size-full wp-image-4592" title="blatternetPREMIUM - exklusiv nur für Mitglieder" src="http://blatternet.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/2011/03/blatternetPREMIUMSchatten150x140.png" alt="" width="150" height="140" /></a><br />
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<p><span class="wp-emember-warning-msgbox"><span class="wp-emember-warning-msgbox-image"><img width="40" height="40" src="http://blatternet.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/plugins/wp-eMember/images/warn_msg.png" alt=""/></span><span class="wp-emember-warning-msgbox-text"><a  href ="http://www.blatternet.de/zeitmanagement-produkte/"  ><b>Dieser Inhalt ist nur für Mitglieder.</b></a></span></span><span class="eMember-clear-float"></span></p>
<div class="clearboth"></div>
</div>
</div>
<div class="divider"></div>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>5 Einstellungen, die produktives Arbeiten behindern</title>
		<link>http://www.blatternet.de/produktives-arbeiten/</link>
		<comments>http://www.blatternet.de/produktives-arbeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 14:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ivan Blatter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[produktiv arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktives Arbeiten ist bewusstes und fokussiertes Arbeiten. Unser Zeitgeist steht diesem Grundsatz häufig entgegen. Das können wir bedauern oder mit den Zähnen knirschen: Hilft alles nichts. Viel wichtiger ist zu lernen, wie wir persönlich damit umgehen und wie wir persönlich produktiv arbeiten können. Dazu hilft Ihnen die BAR-Strategie, die ich kürzlich vorgestellt habe. Genau in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Produktives Arbeiten ist bewusstes und fokussiertes Arbeiten.</strong> Unser Zeitgeist steht diesem Grundsatz häufig entgegen. Das können wir bedauern oder mit den Zähnen knirschen: Hilft alles nichts. Viel wichtiger ist zu lernen, wie wir persönlich damit umgehen und wie wir persönlich produktiv arbeiten können.</p>
<p>Dazu hilft Ihnen die BAR-Strategie, die ich <a title="Mit der BAR-Strategie zur Wurzel jeder Verhaltensänderung" href="http://www.blatternet.de/bar-strategie/" target="_blank">kürzlich</a> vorgestellt habe. Genau in deren Sinn möchte ich in diesem Artikel das Bewusstsein für ein paar Einstellungen schärfen, die produktives Arbeiten behindern.</p>
<p><span id="more-4813"></span>
<div class="divider"></div>
<h3>1. Die Kultur des Snacks und des Zappens</h3>
<p>Anstatt uns in wenigen Mahlzeiten im Verlaufe des Tages zu ernähren, haben wir immer etwas zu knabbern, immer etwas zu essen in der Nähe: Hier ein Bissen, dort ein Snack.</p>
<p>Das selbe Phänomen tritt auch im Bereich der Aufmerksamkeit auf: Hier schnell etwas lesen, dort schnell etwas angucken. Ganz klassisch: Das Zappen beim fernsehen. Die Zeiteinheiten werden immer kürzer und schon brauchen wir einen neuen Input.</p>
<p>Sind wir das gewöhnt, fällt es uns schwer, uns für eine Stunde auf eine einzige Aufgabe zu konzentrieren.</p>
<p><strong>Produktives Arbeiten heisst: Auch fähig sein, sich für längere Zeit auf eine einzige Aufgabe fokussieren zu können.</strong></p>
<div class="divider"></div>
<h3>2. Kultur der magischen Pille</h3>
<p>In jeder Buchhandlung ist es zu sehen: &#8220;In nur 4 Wochen sichtbar schlank, stark und sexy&#8221; oder &#8220;Automatisch Millionär&#8221;. Einfache Rezepte, die jeder schnell anwenden kann und dank deren Hilfe man sofort eine Wirkung bekommt.</p>
<p>Klingt gut, funktioniert aber nicht. Klingt nicht nur gut, sondern sogar sehr verführerisch. Es gibt aber keine magische Pille, es gibt keine Sofort-Resultate, es gibt keinen Instant-Erfolg. Glücksfälle gibt es natürlich und Lotto-Gewinner auch. Doch die grosse Zahl der Menschen, die wirklich Erfolg haben oder die wirklich sehr produktiv arbeiten, haben das erlernt und mussten zuerst etwas investieren, bevor sie ernten konnten.</p>
<p><strong>Produktives Arbeiten heisst: Bereit sein, zuerst etwas zu investieren und erst dann zu ernten &#8211; auch wenn Geduld gefragt ist.</strong></p>
<div class="divider"></div>
<h3>3. Die Kultur des Entertainments</h3>
<p>Heute werden sogar Nachrichtensendungen als Infotainment bezeichnet. Das alleine ist ja zwar noch nicht beklagenswert. Steht jedoch überall nur das Entertainment im Vordergrund, rücken Resultate und Wirkungen in den Hintergrund. In den 1980er-Jahren beklagte Neil Postman: &#8220;Wir amüsieren uns zu Tode.&#8221;</p>
<p>Unterhaltung ist gut zum Entspannen. Es geht aber besonders darum, die Balance zwischen Resultate und Unterhaltung zu finden.</p>
<p>Produktives Arbeiten ist nicht immer nur amüsant und unterhaltsam. Es darf zwar Spass machen, das ist aber keine Grundvoraussetzung.</p>
<p><strong>Produktives Arbeiten heisst: Fokus auf Resultate &#8211; nicht (nur) auf Spass und Unterhaltung.</strong></p>
<div class="divider"></div>
<h3>4. Kurzfristig versus langfristig</h3>
<p>Gerade im Selbstmanagement und besonders bei Gewohnheiten können Sie davon ausgehen, dass die kurzfristige und die langfristige Wirkung meistens unterschiedlich und oft gegensätzlich sind. Kurzfristig ist es sicher attraktiver, auf dem Sofa zu liegen und Chips zu essen. Langfristig stehen die Folgen diesem Genuss diametral entgegen. Dann geht es nämlich nicht mehr um Genuss, sondern um Antriebslosigkeit und gesundheitliche Probleme.</p>
<p>Häufig erscheint uns eine Aktion kurzfristig enorm attraktiv und wir vergessen die langfristigen Auswirkungen.</p>
<p><strong>Produktives Arbeiten heisst: Die langfristigen Wirkungen und Ziele nie aus den Augen zu verlieren und vielleicht kurzfristig etwas zurückstecken zu müssen.</strong></p>
<div class="divider"></div>
<h3>5. Symptome statt Ursachen</h3>
<p>Gerade im Zeitmanagement geht es längst nicht nur um Tools, Hilfsmittel und Techniken. Setzen wir nur da an, bleiben wir bei der Symptombekämpfung. Langfristig erfolgreicher sind wir, wenn wir uns auf die Ursachen konzentrieren.</p>
<p>Haben Sie Kopfschmerzen, nehmen Sie eine Tablette. Haben Sie dauernd Kopfschmerzen, gehen Sie ja auch zum Arzt um herauszufinden, woher die Schmerzen kommen. Genauso im Zeitmanagement: Schieben wir ständig Dinge auf, helfen uns die 10 besten Tipps gegen die Aufschieberitis vielleicht im Moment, aber lösen das Problem nicht wirklich. Haben wir Angst etwas zu verpassen, nützen uns die Tipps zum Umgang mit dem Posteingang herzlich wenig. Die Angst ist dann doch stärker und wir suchen ständig neue E-Mails.</p>
<p><strong>Erfolgreiches Zeitmanagement und produktives Arbeiten heisst: Ursachen beseitigen, statt nur Symptome bekämpfen.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>7</slash:comments>
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	</channel>
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