Thomas Kiefer, den ich vor ein paar Wochen interviewte, hat mir ebenfalls für seinen Blog ein paar Fragen gestellt. Herausgekommen ist ein Gespräch über Flipperautomaten, Selbstbestimmung, Opportunitätskosten und vieles mehr.
Infoflut: Mein Rezept, wenn sich alles stapelt
Letzte Woche war eine fantastische Woche. Ich war sehr produktiv, habe ein Seminar mit tollen Teilnehmern gehalten, mich mit spanennden Leuten getroffen und unterhalten.
Allerdings ist auch vieles liegengeblieben. Mein Schreibtisch ist für meine Verhältnisse übervoll. In meinem speziellen Newsletter-Ordner stapeln sich die Newsletter, die ich schon länger nicht mehr durchgesehen habe. Mein Feedreader ist überfüllt mir interessanten Artikeln.
Lesen Sie hier, wie ich mit dieser Flut umgegangen bin.
Deshalb sind Entscheidungen im Anti-Zeitmanagement so wichtig
Anti-Zeitmanagement ist Entscheiden. Die Fähigkeit zu entscheiden gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten überhaupt. Nur so gelingt es uns, das eigene Potential abzurufen.
Deshalb ist “Entscheiden” auch eines der sieben Prinzipien des Anti-Zeitmanagement.
Hier ein paar Gedanken dazu und eine kleine Übung, die Ihnen hilft, fällige Entscheidungen endlich zu treffen.
Zeitmanagement heißt Entscheiden: Das Heiße-Kartoffeln-Prinzip gegen den größten Zeitfresser
Zeitmanagement heißt Entscheiden. Für die wichtigen Dinge, aber eben auch gegen Zeitfresser.
Kennen Sie den größten Zeitfresser überhaupt? Nein, nicht Facebook, nicht Twitter und auch nicht E-Mails. Obwohl das auch gute Kandidaten wären.
Nein, der größte Zeitfresser überhaupt ist der hier: Wir nehmen Dinge mehrfach in die Hand und treffen nicht sofort eine Entscheidung dazu.
Ein gutes Zeitmanagement versucht, Zeitfresser zu eliminieren. Es ist wohl kaum so einfach, dies zu tun, wie bei diesen Fällen.
#004: Die Not-To-Do-Liste [Podcast]
Zeitmanagement heißt, die eigene Zeit bewusst einzuteilen. Zeitmanagement heißt, sich auf die wichtigen Dinge zu fokussieren. Und Zeitmanagement heißt, zu entscheiden, was man tun will und was man NICHT (mehr) tun will.
Eine erfolgreiches Zeitmanagement muss deshalb unbedingt definieren, wofür kein Platz mehr ist. Genau dazu hilft Ihnen die Not-To-Do-Liste. Auf ihr steht, was Sie nicht mehr tun wollen.
Hören Sie in dieser Podcast-Folge, was ich dazu zu sagen habe.
#002: So funktioniert eine einfache Tagesplanung [Podcast]

Foto von Sergey Galushko | pixmac
Die Gefahr ist groß, dass wir unseren Tag durch Dringlichkeiten und Zufälligkeiten steuern lassen.
Die Folge: Wir schleudern durch den Tag wie ein Ball im Flipperautomaten.
Das Gegenmittel: Eine Tagesplanung. Allerdings eine, die nur die Richtung vorgibt wie ein Kompass, aber uns nicht einschränkt und Platz für Unvorhergesehenes und Spontanes lässt.
Hören Sie hier, wie so eine Tagesplanung aussehen kann.
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Die zehn häufigsten Fehler im Zeitmanagement

Foto von Yuri Arcurs | pixmac
Ein erfolgreiches Zeitmanagement ist zu 80% eine Sache erfolgreicher Gewohnheiten. Leider haben wir uns einige schlechte Gewohnheiten angeeignet – nicht bewusst, aber durch jahrelanges Training.
Deshalb sind Fehler im Zeitmanagement häufig gar keine bewussten Fehler. Wir tun etwas, weil wir es nicht besser wissen und gar nicht merken. Wir merken nur, dass wir uns im Weg stehen.
Meine wichtigste Aufgabe als Produktivitätstrainer besteht darin, diese schlechten Gewohnheiten bei meinen Kunden zu bemerken und Ihnen zu helfen, sie durch gute Gewohnheiten zu ersetzen.
Hier ist eine Liste mit den zehn häufigsten Fehlern im Zeitmanagement.
Ballast abwerfen: Noch mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben schaffen

Foto von Thomas Hawk
Im letzten Artikel ging es darum, Zeit für die wichtigen Aufgaben zu schaffen. Eine der Methoden ist so banal, aber gleichzeitig so wirksam, dass sie einen eigenen Artikel verdient.
Denn das eigentliche Geheimnis, Zeit für die wichtigen Dinge und Aufgaben zu schaffen ist (und jetzt halten Sie sich fest): Andere Dinge zu beenden.
Abgeben, abschließen, verlassen, fallen lassen, aussteigen, quittieren, aufgeben – sprich: Ballast abwerfen.
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So schaffen Sie sich Zeit für die wichtigen Aufgaben

Foto von huronphoto @istockphoto
Häufig lassen wir uns von Zufälligkeiten durch den Tag führen: Was am meisten Lärm macht, wird zuerst erledigt.
Eine Aufgabe muss sich selbst nur am lautesten als dringend und wichtig markieren und schon wird sie angepackt.
Dabei sind Zufälligkeiten der Feind des Fokus. Hetze ist die Feindin der guten Qualität und des produktiven Arbeitens.
Es ist eine grosse Kunst im Zeitmanagement, immer wieder zu lernen, sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu nehmen.
Jawohl: “Zu nehmen”. Denn Zeit hat man nicht, sondern Zeit nimmt man sich.
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