Zeitmanagement ist bekanntlich mehr, als nur Aufgaben organisieren, die Ablage optimieren und sich nicht von E-Mail unterbrechen zu lassen. Zeitmanagement ist vielmehr Energie- und Selbstmanagement. Hier sind es oft die kleinen Dinge, die dabei helfen, weiterzukommen. Lesen Sie hier 5 dieser kleinen Dinge (als Premium-Mitglied erfahren Sie hier sogar 10 kleine Dinge, die Sie weiter bringen).
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photo by KatColorado
Vor einiger Zeit habe ich bereits einmal über die Vorteile von Routinen geschrieben. Mit Hilfe von Routinen kann man neue Gewohnheiten erlernen und erreichen, dass sie sozusagen automatisch ablaufen. Ein ähnliches Thema, über welches ich heute schreiben will, ist das Thema “Rituale”. Rituale – und ich meine nicht spirituelle Übungen – können uns helfen, das zu erreichen, was wir uns vornehmen. Denn Rituale geben dem Tag eine Struktur und verhelfen zu Stabilität. Sie helfen, eine Beziehung zu pflegen und uns auf neue Aufgaben einzustimmen. Und mit Hilfe von Ritualen können wir unsere Produktivität steigern.
Wozu Rituale?
Rituale sind zunächst Handlungen, welche nach bestimmten Regeln ablaufen, einen feierlichen Charakter haben und meist einen hohen Symbolgehalt transportieren. Man denkt dabei natürlich an religiöse Feste oder an Feiern an einem Übergang (Hochzeit, Beerdigung, Aufnahmerituale usw.). Sie können durchaus weltlicher Natur sein und sogar im Alltag einen festen Platz einnehmen. Denn schon nur mit seinen Kumpels jeweils am Donnerstag ein Bier trinken zu gehen, kann ein Ritual sein: Es läuft immer gleich ab und hat einen festen Platz im Alltag.
Rituale empfehlen sich besonders für Dinge, die man regelmässig machen muss oder will, aber die nicht dringend sind. Ich denke da beispielsweise an das Planen von Aufgaben (was will ich heute erleidgen?) oder an Reviews (was klappte heute, was nicht?). Aber auch bei den ganz alltäglichen “Übergängen” (vom Bett in den Arbeitsalltag, vom Büro in den Feierabend oder “vom Sofa ins Bett”), können Rituale helfen, einen Abschnitt zu beenden und den neuen zu beginnen. Heute möchte ich mich auf zwei grundlegende Rituale konzentrieren, die den Tag umrahmen: Das Morgenritual und das Abendritual.
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photo by -gadgetgirl-
Leo von Zen Habits hat einen wunderbaren Artikel über seinen Glauben an die Menschlichkeit geschrieben. Nachdem er beschreibt, wie er die Situation wahr nimmt und dann analysiert, weshalb sich unsere Gesellschaft in einzelne Individuen spaltet, geht er mit gutem Beispiel voran und gibt etwas an alle, die wollen. Seine Ressourcen sind natürlich beschränkt, aber er verschenkt den ersten 30 Kommentatoren sein EBook (die 30 Exemplare sind schon längst weg), setzt einen Link auf die Blogs, die sich seiner Güte-Initiative anschliessen und fordert alle dazu auf, einfach anderen Menschen zu geben und sie aufzufordern, die “chain of kindness” (etwa: “Kette der Güte”) weiter zu spannen.
Ich finde es einen sehr schönen Zug von Leo, denn er hat einen der erfolgreichsten Blogs über Produktivität, Simplify, Motivation usw. Diese Stellung nutzt er immer wieder dazu, etwas weiter zu geben und die Welt ein klein wenig besser zu machen. Ich möchte mich seiner Initiative anschliessen und heute über Güte oder Nächstenliebe schreiben. Der Eintrag war nicht geplant, deshalb ist dieser Beitrag ein lautes Nachdenken von mir, aber es passt wunderbar in meinen Wochenplan.
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