Aufschieberitis im Griff: Die Ruhe vor dem Sturm

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Hektik hilft dem inneren Schweinehund. Er kann sich schön dahinter verstecken und sagen: “Ich hatte noch keine Zeit, es ist so stressig im Moment.”

Natürlich stimmt das manchmal, aber der innere Schweinehund ist clever. Er ist gut getarnt und trickst Sie und Ihr Umfeld auf schlaue Weise aus.

Hektik lässt den Fokus verlieren, was einen weiteren Schubs in Richtung Aufschieberitis geben kann. Ein Leser von mir hat eine gute Gegenstrategie für sich gefunden.
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Visualisieren Sie Ihren Fortschritt

Durchhaltevermögen schlägt immer heroische Einzelaktionen.

Das gilt natürlich besonders beim Ändern von Gewohnheiten. Nur wenn wir eine neue Gewohnheit täglich einüben, wird sie überhaupt zur Gewohnheit.

Heute stelle ich ein kleines, aber feines Instrument vor, das Sie unterstützt beim Ändern von Gewohnheiten.
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Tipps, um den Energiehaushalt nicht durcheinander zu bringen

caffeine curve

photo by emdot

Letzte Woche habe ich über den 90-Minuten-Rhythmus während des Tages geschrieben und wie man durch das Beobachten seines Energiezykluses die Produktivität ganz einfach steigern kann. Genau so kann man seine Produktivität auch bremsen, indem man zu wenig Rücksicht auf den Energiehaushalt und -zyklus nimmt. Hier also ein paar Hinweise darauf, was hilft, energiegemäss und -bewusst zu leben.

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Rituale: Damit der Tag nicht aus dem Rahmen fällt

Desperatly Seeking Kat

photo by KatColorado

Vor einiger Zeit habe ich bereits einmal über die Vorteile von Routinen geschrieben. Mit Hilfe von Routinen kann man neue Gewohnheiten erlernen und erreichen, dass sie sozusagen automatisch ablaufen. Ein ähnliches Thema, über welches ich heute schreiben will, ist das Thema “Rituale”. Rituale – und ich meine nicht spirituelle Übungen – können uns helfen, das zu erreichen, was wir uns vornehmen. Denn Rituale geben dem Tag eine Struktur und verhelfen zu Stabilität. Sie helfen, eine Beziehung zu pflegen und uns auf neue Aufgaben einzustimmen. Und mit Hilfe von Ritualen können wir unsere Produktivität steigern.

Wozu Rituale?

Rituale sind zunächst Handlungen, welche nach bestimmten Regeln ablaufen, einen feierlichen Charakter haben und meist einen hohen Symbolgehalt transportieren. Man denkt dabei natürlich an religiöse Feste oder an Feiern an einem Übergang (Hochzeit, Beerdigung, Aufnahmerituale usw.). Sie können durchaus weltlicher Natur sein und sogar im Alltag einen festen Platz einnehmen. Denn schon nur mit seinen Kumpels jeweils am Donnerstag ein Bier trinken zu gehen, kann ein Ritual sein: Es läuft immer gleich ab und hat einen festen Platz im Alltag.

Rituale empfehlen sich besonders für Dinge, die man regelmässig machen muss oder will, aber die nicht dringend sind. Ich denke da beispielsweise an das Planen von Aufgaben (was will ich heute erleidgen?) oder an Reviews (was klappte heute, was nicht?). Aber auch bei den ganz alltäglichen “Übergängen” (vom Bett in den Arbeitsalltag, vom Büro in den Feierabend oder “vom Sofa ins Bett”), können Rituale helfen, einen Abschnitt zu beenden und den neuen zu beginnen. Heute möchte ich mich auf zwei grundlegende Rituale konzentrieren, die den Tag umrahmen: Das Morgenritual und das Abendritual.

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Einfach aufräumen

Blümchen

photo by Steve took it

Simplify ist zwar keine Methode, sondern eher eine Einstellung zum Leben, aber trotzdem gibt es ein paar Tricks, wie man sein Leben tatsächlich vereinfachen kann. Heute geht es darum, das Aufräumen zu vereinfachen. Gründe dafür gibt es viele:

  • Ein aufgeräumtes Zimmer sieht besser aus.
  • Das Putzen geht einfacher.
  • Man finden seine Dinge leichter.
  • Es hat weniger Dinge, die einen ablenken.

Aufräumen und vereinfachen braucht ein gewisses Mass an Zeit. Um danach Zeit gewinnen zu können, muss man zuerst Zeit investieren. Es lohnt sich aber!Weiterlesen

Der Vorteil von Routinen

photo by practicalowl

Ich bin ein grosser Fan von Routinen. Früher dachte ich zwar, Routinen seien spiessig und einengend, aber heute weiss ich um die grosse Wirkung: Routinen entlasten mich. Sie geben mir Sicherheit, weil ich weiss, was ich zu tun habe und sie mir abnehmen, an vieles zu denken, weil ich ja die Routine automatisch abspule. In Routinen kann ich Dinge hinein packen, die sonst zu kurz kommen würden. Dringende Dinge, die auf einen drücken, muss man einfach erledigen, weil sie eben dringend sind. Wenn sie gleichzeitig auch wichtig sind, dann spricht nichts dagegen, alles andere stehen zu lassen. Doch es gibt auch Aufgaben, die überhaupt nicht dringend sind, aber enorm wichtig. Beispielsweise Zieldefinitionen: Was will ich in meinem Leben erreichen? Was ist mein Wochenziel? Was ist das Ziel dieses oder jenes Projektes? Oftmals widmet man sich der Zieldefinition nicht oder zu wenig. Das ist schade, denn wie soll ich mich auf den Weg machen, wenn ich gar nicht weiss, wohin ich will?Weiterlesen

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