Nicht erst und schon gar nicht nur in Wirtschaftskrisen scheint mir eine Frage besonders wichtig zu sein, gerade auch in Bezug auf die eigene Arbeit und das eigene Zeitmanagement.
Weiterlesen »Ein Tag im Leben eines Minimalisten
Joshua Millburn beschreibt in einem Gastbeitrag bei Leo Babauta, wie er ohne Tages-Routine sein Leben gestaltet.
Ein guter Artikel, auch wenn gerade Routinen sehr helfen können, das eigene Potential abzurufen. In seinem Fall hat er aber zuerst eine bewusste Entscheidung zu einem minimalistischen Leben getroffen und aus dieser Entscheidung sich auch gegen jede Routine entschieden. Spannend!
A Day in the Life of a Minimalist
Tun, nicht versuchen
Joshua Millburn schreibt zusammen mit seinem Freund Ryan Nicodemus in einem eigenen Blog über Minimalismus. Hier sprechen Sie sich gegen das Probieren aus. Schliesslich kann man nichts probieren, sondern man tut etwas oder man tut es nicht. Ganz getreut Yoda aus Star-Wars, der sagt:
Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.
Mehr ist nicht besser
Das “mehr” nicht immer “besser” ist, ist eine Binsenwahrheit. Welche Auswirkungen das Streben nach mehr auf Ihre Arbeit haben kann, zeigt uns Scott Ginsberg.
7 Things You Don’t Need More Of
Weshalb reine Textdateien am besten sind
Mitglieder von blatternetPREMIUM konnten es im Artikel “Wie verwaltet man am besten seine Notizen?” bereits lesen: Ich verwalte meine Notizen, Gedanken und Ideen in schlichten, banalen Textdateien ohne Formatierung. In meinem Editor entstehen auch alle meine Blogartikel und sogar Unterlagen für Seminare. Freilich erstelle ich dann eine schönere Version, die ich auch weitergeben kann. Ich will jedoch auf meine Inhalte auch noch in Jahrzehnten zugreifen können. Deshalb verzichte ich auf spezialisierte Programme.
David Sparks sieht das genau so, auch wenn sein Workflow bedeutend komplizierter ist als meiner.
Forget fancy formatting: Why plain text is best
Gute Nacht: So schlafen Sie besser
Eine der vier Säulen zu mehr Energie ist ein gesunder und vor allem genügend Schlaf (die anderen drei sind: Gesunde Ernährung, genügend Bewegung und Wechsel von Anspannung und Entspannung). Diggy schreibt in einem Artikel, wie Sie besser schlafen können.
Der Artikel ist lesenswert, auch wenn ich dessen Ziel ablehne: Es soll nämlich darum gehen, weniger zu schlafen und mehr zu tun. Meiner Meinung nach eine Illussion, zeigen doch Studien, dass über 90 Prozent aller Menschen 7-8 Stunden Schlaf brauchen. Die Tipps im Artikel aber bleiben auch so gut.
Sleep Hack Dojo: How To Sleep Less and Do More (Without Feeling Tired)
Schauen Sie mir über die Schulter: Als ich diesen Artikel schrieb, habe ich den Bildschirm aufgenommen und die Entstehung auf ein gut dreiminütiges Video komprimiert. Sehen Sie mir jetzt zu, wie ein Artikel bei blatternet.de entsteht:
Diese Tools habe ich für den Artikel genutzt:
- Mac OS X 10.7 (Lion): Dank Lion laufen die Programm im Vollbild.
- iA Writer: Mein fantastischer Texteditor, mit dem ich alles schreibe.
- TextExpander: Damit lassen sich Textbausteine (vorgefertigte Texte) auf Knopfdruck einfügen.
- www.pinboard.in: Meine Lesezeichen-Sammlung im Internet
- WordPress: Ab und zu ist das Backend von WordPress, da hinter www.blatternet.de steht, zu sehen.
Die Idee für solche Filmchen stammt von Scott Ginsberg.
Das Musikstück, das da läuft, habe ich von iStockPhoto. Während des Schreiben habe ich zwar JazzRadio gehört, aber ich hatte grad kein Jazz-Stück zur Hand, das ich hier verwenden darf.
Wie Tagebuch schreiben produktiver macht
Craig Jarrow erklärt die ungewöhnliche Kombination zwischen Tagebuch und Zeitmanagement. Aber eigentlich ganz logisch, wenn man den Artikel liest.
5 Ways a Journal Can Make You More Productive
P.S.: Die Software, die er dort empfiehlt, nutze ich auch, um meine täglichen Morgenseiten zu schreiben: Day One
P.P.S.: Scott Ginsberg zählt insgesamt neun verschiedene Möglichkeiten auf, was Sie regelmässig in Ihr Tagebuch schreiben können.
Über Minimalisten und deren Lebensstil
Seit einiger Zeit schon will ich den Artikel von Ryan Klarhölter empfehlen, in dem er auf verschiedene deutsch- und englischsprachige Blog rund um Minimalismus verweist. Eine schöne Sammlung: Interessant und nicht überlang.
Minimalismus: Digitale Minimalisten und Tech-Nomaden
Produktivität falsch verstanden
Jochen Mai schrieb vor einem Monat einen guten Artikel über falsch verstandene Produktivität: Er konstatiert, dass in Krisenzeiten mit weniger Mitarbeitern der gleiche Output erreicht werden muss. Oder: Jeder muss mehr, besser, schneller, effektiver und billiger arbeiten. Was kurzfristig zu einer Produktivitätssteigerung führen kann, hat meistens danach fatale Folgen: Überarbeitung, Stress ohne Ende bis hin zum Burn Out oder anderen psychischen Folgen. Schlüsselsatz: “Erst steigt die Produktivität, dann sinkt die Qualität.”
Ein guter Artikel, der nachdenklich stimmen sollte.
Mehr ist weniger – Das Paradox der Produktivität
P.S.: Richtig verstanden hilft ein gutes Zeitmanagement, die eigene Leistung abrufen zu können, ohne sich auszusaugen oder auszubeuten. Denn ein solches Zeitmanagement ist eher Energie-/Selbstmanagement und berücksichtigt auch Themen wie Pausen, Erholung, Ausgleich, Schlaf, Ziele, Visionen, Motivation und vieles mehr.
So motivieren Sie sich auch für langweilige Aufgaben
Zaid Tuffaha gibt 13 Tipps, wie Sie sich für langweilige Aufgaben – die wohl zu jedem Job gehören – motivieren können. Besonders der letzte Punkt gefällt mir sehr gut, weswegen ich nun mit meinem Links auch sofort aufhöre.
How to Find Motivation for Boring Work
Schauen Sie mir über die Schulter: Als ich diesen Artikel schrieb, habe ich den Bildschirm aufgenommen und die Entstehung auf ein zweiminütiges Video komprimiert. Sehen Sie mir jetzt zu, wie ein Artikel bei blatternet.de entsteht:
Diese Tools habe ich für den Artikel genutzt:
- Mac OS X 10.7 (Lion): Dank Lion laufen die Programm im Vollbild.
- iA Writer: Mein fantastischer Texteditor, mit dem ich alles schreibe.
- TextExpander: Damit lassen sich Textbausteine (vorgefertigte Texte) auf Knopfdruck einfügen.
- www.pinboard.in: Meine Lesezeichen-Sammlung im Internet
- WordPress: Ab und zu ist das Backend von WordPress, da hinter www.blatternet.de steht, zu sehen.
Die Idee für solche Filmchen stammt von Scott Ginsberg.
Die Musik stammt von iStockPhoto.
Der Wille ist stark, die Gewohnheit noch stärker
Leo Babauta gibt eine Reihe von Hinweisen, wie man eine neue Gewohnheit doch erlernen kann, selbst wenn die alte versucht, sich wieder einzuschleichen.
When Willpower is Trumped by Bad Habits
Einfach produktiv in 12 Schritten
Keine Ahnung mehr, wo ich diesen Artikel ausgegraben habe. Vor drei Jahren hat ein Charlie in einem Gastbeitrag bei Alex Shalman zwölf einfache Schritte gezeigt, wie man Dinge erledigt.
Trotz des schon fast biblischen Alters gemessen in Internet-Zeit immer noch sehr lesenswert.
The World’s 12 Simplest Steps To Get Things Done
Mit Ritualen die Dinge erledigen
Recht frisch hingegen ist der Artikel von Rachel Emma Silverman über den grossen Nutzen von Ritualen. Sie referiert hier auf eines meiner Zeitmanagement- und Energiemanagement-Idole, nämlich auf Tony Schwartz, dem Co-Autor des Klassikers The Power of Full Engagement und neuerdings Be Excellent at Anything. Zwei Bücher, die auf meiner Top-Liste sehr weit oben stehen.
Set Rituals to Get Things Done
Jetzt handeln
Kurz und auf den Punkt gebracht: Pat schreibt über die Wichtigkeit zu handeln und über den Unterschied von an etwas zu arbeiten und hin zu etwas zu arbeiten. OK, das Wortspiel funktioniert im Deutschen nicht so gut wie im Englischen, trotzdem sehr lesenswert.
Schlafen Sie gut – auch mittags
Mein früherer Kollege bei imgriff.com, Gregor Gross schreibt über die Vorzüge des Mittagsschlafs. Eine schöne Zusammenfassung – in der er übrigens auch wieder auf Tony Schwartz hinweist.



